Gästebuch

Augusttour 2010 an den Möckeln / Smaland

Die Nachwuchsanglercrew macht sich Freitagabends auf, einen erneuten Angriff auf die Raubfische des smaländischen Hochlandes zu starten.

Die Verpflegung für den ersten Tag ist gesichert, los geht's! Nach knappen 10 km werden bereits die ersten Fotos vom Fahrer gemacht, der eine total unbekannte Radarfalle übersieht… ^^ … das sollte nicht die einzige sein…

Flugs geht es über leere Straße zum Nordrand des Möckeln, wo uns ein riesengroßes, sehr gut eingerichtetes Haus auf einer Waldlichtung erwartet. Die beiden Boote liegen knapp 150 m entfernt und werden schnell besetzt, los geht's!

Zuerst wird sich erst einmal ein Überblick verschafft. Sehr viele Inseln bei Wassertiefen um die 2 - 4 Metern sollten im Laufe der Woche doch wohl einige Hechte und Zander an den Haken bringen. Natürlich konnten mittels Echolot auch diverse Rinnen und Kanten ausgemacht werden, wo man gezielt auf Glasaugen gehen würde.

Nach Unterquerung einer Straße gelangte man "nach Amerika", welches sich im Laufe der Woche als fängigster Bereich heraus kristallisieren sollte.

Erste Hechte und Zander konnten gelandet werden. Dabei ist natürlich immens wichtig, dass man schnell einen massigen Zander fängt, damit man das Klo nicht putzen muss. Gesagt - getan^^

Der erste Tag endete dann mit einigen kulinarischen Hochgenüssen und Weisheiten, die jedoch im Laufe der Woche noch mehrfach getoppt werden konnten. "No worries, Mate!" war nun der meist gesagte Spruch des Meisters…

Nach einem Einkauf in einem kleinen Kaff machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit dem schwedischen Rechtssystem. Für eine Überschreitung von 8 km/h innerhalb einer Ortschaft mussten wir mit umgerechnet 250 € (inklusive Gebühren) in die Tasche fliegen, nicht schlecht.

Am zweiten Tag konnte der Pseudoaustralier / Meister / Messias mal wieder schnell zeigen, wo es langgeht. Glücklicherweise war es mir vergönnt, an diesem Meisterwerk der Angelkunst teilzuhaben.

Wir schleppten zwischen Inselgruppen um die 3 - 4 Meter, wo sich der Meister noch kurz nach der Wassertiefe erkundigt und dann wohlwollend nickt. Es gibt einen harten Schlag an seiner Rute und die Schnur schrafft sich stramm. Sofort gibt der Meister mit Kenntnis, dass es sich um einen Hänger handelt. Ich wage es nicht zu widersprechen und hämmere zurück zum Unfallort. Hier versucht der Angelgott dann, den Wobbler zu bergen. Harte Schläge an der Rutenspitze deuten jedoch auf einen großen Hecht am anderen Ende der Schnur und der Meister drillt den guten 91er Gädda geschickt ans Boot, wo er durch mich überragend gekeschert wird. Die Freude ist natürlich riesengroß und das erste Bier des Tages wird getrunken… oder war es das fünfte...?

Im Laufe der nächsten Tage konnten keine neuen Angelerkenntnisse gewonnen werden, zumal alles seit 35 Millionen Jahren feststeht - Karma eben. Und wenn der Meister das sagt, ist auch so.

Ein weiteres Highlight kündigt sich an, als starker Nebel über dem See liegt. Bei Sichtweiten unter 50 m fahren Evi und ich neue Gebiete an, eine sinnvolle Entscheidung. Gefangen haben wir nix, aber als sich der Nebel gegen Mittag endlich lichtet, müssen wir uns .. ähm … kurz orientieren.

Außer etliche Bieren bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein konnten wir keine Erfolge aufweisen. Oder doch, wir haben unser Haus wieder gefunden^^

Ganz anders da das Team des Meisters, welches eine fette Hechtdame von 106 cm überlisten konnte. Natürlich mit einem flachlaufenden Wobbler, welcher dem Meister kurz vorher zum Geburtstag geschenkt wurde. Aufgrund des "überschwänglichen Glücksgefühls" des Meisters kann näheres zum Fang nicht mehr rekonstruiert werden.

Nachmittags lies der "No worries, Mate!" die Seele baumeln und ruhte sich auf seinem Erfolg aus. Natürlich nicht, ohne eine Weisheit. Falls wir wieder Probleme mit der Orientierung haben würde, würde er ein Zeichen senden…

Endlich konnten auch wir ein paar kleine Hechte und Zander überlisten und machten uns wohl gelaunt auf den Heimweg und dann geschah es... Ein Regenbogen stand direkt über unserer Bucht und der Anfang lag direkt an unserem Haus. Das war also das Zeichen.. Damit noch nicht genug, as Ende des Regenbogens "wanderte" auch einige Meter nach rechts und links…

Am Haus angekommen, priesen wir den Meister für sein Zeichen. Dabei stellte sich heraus, das er zum fraglichen Zeitpunkt mit seinem Handy am Ohr vor dem Haus hin - und herging…

Die Feier und das köstliche Mahl mit einer speziellen 4 - Stunden - Sauce waren mal wieder genial. Der hochprozentige Nachtisch sorgte für einen wohlverdienten Schlaf.

Insgesamt konnten wir im Laufe der Woche rund 25 Hechte, 10 Zander und 5 Barsche an Boot hissen oder war auch ein Wels dabei, Messias?

Die Kombination Hecht - Zander des Meisters war unschlagbar und der Pokal ging zum zweiten Mal hintereinander an den Messias, Karma eben…

Nächsten Jahr geht es in gleiche Konstellation Mitte September wieder hierhin - Möckeln, wir kommen - Fish on

 

 

Mai 2004
September 2004

September 2007

Mai 2008

Juni 2008

September 2008

Juni 2009

August 2009

Mai 2010
Juni 2010
August 2010