Gästebuch

Maitour 2010 an den Fegen / Smaland

Der Fegen - unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Team Gädda, das mit seiner 5 Mann starken Besatzung eine Woche lang unterwegs ist, um neue Seen zu erforschen, neue Angelmethoden und neue Raubfische. Viele Lichtjahre von Deutschland entfernt, dringt das Team in Bereiche vor, die nie ein Angler zuvor gesehen hat. (… kenne ich das nicht irgendwie anders)


Inspiriert durch einen Artikel aus einem dieser Angelkäseblätter heißt unser diesjähriges Angelziel im Mai: Fegen. Wie immer geht es per Vogelfluglinie und mit unseren zwei gesponserten Fahrzeugen am frühen Samstagmorgen los und nach knapp 11 Stunden kommen wir im gelobten Land an.


Das super ausgestattete Haus liegt oberhalb des Sees, nur 200 m entfernt, aber leider sind der Zugang und die Boote zum Fegen etwa anderthalb Kilometer entfernt, an ein Laufen ist nicht zu denken. Glücklicherweise überlässt uns die Vermieterin einen Schlüssel für einen am Bootssteg befindlichen Container, wo die Angelsachen gebunkert werden können. Trotzdem bleibt uns das tägliche Fahren zum See nicht erspart.


Das Wetter am ersten Angeltag ist mit 15 Grad und Sonnenschein als gut zu bezeichnen. Bis zur ersten Mittagspause konnten dann auch die ersten 8 kleinen Hechte gelandet werden. Ein Team mit vier Polen kam im gleichen Zeitraum nur auf einen Hecht, also Vorteil: Deutschland.


Ab Montag wurde es dann doch merklich kühler (etwa 10 Grad Höchsttemperatur), leichter Wind und gelegentliche Regenschauer waren nun an der Tagesordnung. Die Angelergebnisse gingen jedoch rapide in den Keller, bis auf wenige kleine Hechte konnte nichts gefangen werden. Das einzig Positive war meine neue gesponserte Allwetterbekleidung, was gutes Zureden doch ausmachen kann ^^

Die Angeltruppe wurde offensichtlich von Otto Rehhagel gecoacht. Es wurde so geangelt wie immer. Nix Neues wurde ausprobiert und abends wollte man schon mal gar nicht angeln gehen. Abends ist schließlich Essens- und Schlafenszeit. Na ja...

Das Team Polen war mittlerweile mit den Nerven am Ende und zog es bereits donnerstags vor, die Heimreise anzutreten. Gefangen haben die Vier sehr wenig, beim Verzehr ihres Nationalgetränks lagen sie jedoch weit vorne.

In den folgenden Tagen wurden unsere Fänge auch nicht besser, lediglich zwei Nachwuchsangler konnten sich über einen Zander erfreuen. Somit blieb den beiden Glücklichen wenigstens das Saubermachen der Klos erspart, nicht umsonst wird dieser Fisch auch Klofisch genannt^^. Es gibt hier übrigens keine Schonzeit für Zander, deshalb landeten beide Stachelritter auch in der Pfanne. Ansonsten blieben die Hechte irgendwo im See Fegen versteckt und ließen sich nicht an den Haken bringen.

So ging dann diese für mich sehr enttäuschende Woche endlich zu Ende, das konnte auch der gewonnene Pokal nicht heilen...

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