Gästebuch

Oktobertour 2003 nach Sirkönäs zum Asnensee / Smaland

Nach einem Tipp von Udo Z. führte uns die diesjährige Herbsttour an den Asnensee, um Hechten und diesmal auch Zandern nachzustellen. Udo hatte bereits hinreichend positive Erfahrungen an diesem Gewässer gesammelt. Auf seine Empfehlung hin, buchte ich auch unser Häuschen mitten im Wald. Mit Udo's Echolot, Gewässerkarte und einem Haufen Tipps konnte ja jetzt nichts mehr schief gehen. Dazu noch unsere Gädda - Erfahrung... Asnen ... wir kommen!

Am Sonntagmorgen dann der erste Schock! Unsere Hausbucht war mit einer etwa 4 cm dicken Eisschicht zugefroren. Mittels Axt und Motorkraft bahnten wir unseren Weg zum unbekannten Gewässer, welches bei "angenehmen" Temperaturen knapp unter den Gefrierpunkt auf uns wartete. Das gleiche galt auch für den zweiten Tag: nachts etwa 10 Grad unter Null, tagsüber nur knapp über Null. Ab Dienstag stiegen die Temperaturen dann über den Gefrierpunkt, Regen gab es lediglich am Donnerstag. Aber mit entsprechender Allwetterkleidung hielt sich alles in Grenzen.

Die ersten Hechte konnten beim Schleppen auch schnell gelandet werden. Als fängig stellten sich wieder einmal grün - gelbe und barschfarbige Wobbler in den unterschiedlichsten Grössen heraus.

Der grösste Hecht (98 cm und 11 Pfund schwer) der Woche wurde von Gerd mit einem zweiteiligen Regenbogenforellenwobbler gefangen. Oder war es doch ein Hänger, Gerd ;-))))? Ein Elch - Schlüsselanhänger war der diesjährige "Pokal".

Wir befischten auch mehrfach gezielt die tiefen (8 - 14 m ) Zanderstellen im Asnensee, von denen Udo so schwärmte - nix!

Moment, nix stimmt ja nicht! Es gab schliesslich auch Hechte, Barsche und Brassen ;-))) in diesen Tiefen. Aber leider keine Zander! Von den anderen Anglerkumpels hörten wir aber auch keine Zanderfänge. In der Woche wurde meines Wissens nach nur ein Zander in den von uns befischten Bereichen gefangen. Zum Glück landete Tom den Stachelritter, so dass wir zu mindest einmal in den Genuss dieses leckeren Fisches gekommen sind. Gut gekocht, Tom ;-)!

Neben dem Wobbeln, versuchten wir es auch mit Twistern, Gummifischen und Köderfischen. Leider konnten keine weiteren Zander gelandet werden.

Unsere altbewährte Taktik auf Hechte (Uferbereiche, 2,5 - 4 m Tiefe) brachte noch immer die grössten Erfolge. Knapp 30 Gädda konnten gelandet werden, von denen 20 so zwischen 50 und 60 cm waren. Ein paar 70er und zwei 80er rundeten unsere "Beute" ab.

Bis auf den Zander und vier Hechten setzten wir alle wieder zurück, wir wollen schliesslich in ein paar Jahren auch noch etwas fangen.

Nachtrag noch einmal zu den ausgebliebenen Zanderfängen. Die Jahreszeit ist wohl nichts für die Stachelräuber. Nach Angaben von Udo und weiteren Anglern vor Ort, wurden die besten Erfolge im September erzielt. Beim nächsten Mal werden wir bestimmt im September unser Glück noch einmal im Asnensee versuchen, der See lädt einfach zum Angeln ein.