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Kühltasche Sie kühlt nicht nur die mitgebrachten Getränke gut, sondern hält einen getöteten Hecht auch lange Zeit frisch. Es ist schliesslich nicht angenehm, einen toten Hecht mehrere Stunden bei warmen Temperaturen in der prallen Sonne im Boot liegen zu haben. Dosenhalter Jeder kennt das Problem, man sitzt im Boot und zum x-ten Male fällt die Bierdose um und das göttliche Getränk läuft über die Klamotten oder einfach nur ins Boot. Im Autozubehör gibt es einen sehr guten Dosenhalter (etwa 8 €), den man mittels Saugnapf einfach von innen an die Bootswand befestigen kann. Vorbei sind die Zeiten, wo ich täglichen einen halben Liter Bier verschüttet habe. Aufbewahrung der im Boot benötigten Gegenstände Es hat sich bewährt, alles immer einsatzklar zu haben. Der Kescher sollte für alle Bootsinsassen jederzeit erreichbar sein. Zange, Hakenlöser, Rachensperre sollten griffbereit gegen herunterfallen gesichert abgelegt werden. Man kann diese z. B. in die Aussentasche einer Kühlbox stecken oder an einer mehrfach mit Knoten versehener Schnur im Boot aufhängen - sofern man die etwa 1,5 - 2 m lange Schnur auch im Boot befestigen kann. Anker Möchte man einzelne Abschnitte oder Buchten abfischen, empfiehlt sich ein Anker. Sollte im Boot mal keiner vorhanden sein, ein grosser Stein an einem Seil tut es auch. selbstgebaute Wobblerbox Vorbei sind die Zeiten, als sich die Drillinge der Wobbler immer in der Angelkiste verhakt haben und man mit einem Griff in die Kiste immer einen grossen Knäuel Wobbler in der Hand hatte. Man kann sich im Angelversand teure Kunstköderkisten (für 20 Wobbler etwa 50 €) kaufen, in der jeder Wobbler sein eigenen Schacht / eigenes Fach hat. Oder man kauft sich im Baumarkt passende Werkzeugkisten mit einzelnen Schubfächer, in denen die Wobbler einzeln aufbewahrt werden. Hier wird aber schnell feststellen, dass man für seine 20 - 25 Kunstköder schon 2 - 3 Boxen braucht, um sie unter zu bekommen. Ich habe mir eine eigene Wobblerkiste gebaut: eine grosse Werkzeugkiste aus dem Baumarkt (gibt es für unter 10 €) und zurechtgeschnittene Plastikfächer. Meine Schallplatten habe ich immer in mehrfächrigen Plastikhalterungen aufbewahrt, diese habe ich nun in zwei verschiedenen Längen zurechtgeschnitten. Diese habe ich nun mittels Isolierband verbunden, dazu den Boden noch mit einem dünnen Holzbrett verschlossen. Herausgekommen ist eine kostengünstige und wirklich praktische Wobblerkiste. Jetzt muss man die Wobbler nur noch "Kopf über" in die einzelnen Fächer stecken und innerhalb von Sekunden hat man seinen Wobbler aus der Kiste gezogen, ohne dass sich irgendetwas verhakt hat. Wir man an den Bildern sehen kann, bekommt man knapp 30 Wobbler in einer grossen Werkzeugtasche unter, Platz für einige Wirbel und Stahlvorfächer ist auch noch im Innenraum. 3. Drilling entfernen Bei allen mit drei Drillingen ausgestatteten Wobblern habe ich den mittleren Haken entfernt. So kann ich den Haken leichter vom Hecht lösen und das Verheddern im Kescher hält sich auch in Grenzen. Dass ich so mehr Fehlbiss hatte, kann ich nicht bestätigen. Kontaktaufnahme vor Ort Es
kann nie Schaden, wenn man vor Ort Infos über das "eigene"
Gewässer einholt. Dazu bieten sich natürlich die Hausvermieter,
die Fischaufseher, Angestellte im Angelgeschäft, ... an. verschiedene Tipps
Für den Transport der Ruten habe ich ein langes Plastikrohr (wie es zur Wasserinstallation verwendet wird), so sind die Ruten auch in einem überfüllten Fahrzeug sicher gegen Bruch geschützt. Als Schutz- und Transportbehälter für lange Posen oder Stahlvorfächer nutze ich leere Pringlesdosen (Chips) oder Whiskeykartuschen.
Ein
kleines Erste - Hilfe - Set mit dem Notwendigsten sollte ebenfalls dazugehören.
Ein Scheitenschneider, um Drillinge abzuknipsen, die ich auch schon
'mal im Finger festsetzen können... In schwedischen Angelgeschäften bekommt man meist nur Zubehör für das Fischen mit Kunstködern, aus diesem Grund alles von zu Hause mitbringen. Maden halten sich im Kühlschrank - nicht Eisfach - locker eine Woche. In windstillen Buchten war es selten ein Problem innerhalb kürzester Zeit eine ausreichende Anzahl von Rotaugen und Barschen zu fangen. Ausserdem kann man weiterstippen, wenn die Hechtruten draussen sind. Auch hier gilt wieder: ein grosser grobmaschiger Kescher (siehe Tipps Kunstköder!) Hakenlöser, Maulsperre, Messer, Zange griffbereit legen. Einen komfortablen Stuhl (gibt es häufig für unter 10 € bei ALDI und Co.) mit Sitzlehne und Dosenhalter, sowie ein Regenschirm / Anglerschirm sollten nicht fehlen. Kühltasche für Lebensmittel und getötete Hechte. Als Fischentschupper habe ich mehrere Bierkronkorken auf ein Holzkeil genagelt. Das Entschuppen funktioniert so wirklich ausgezeichnet (Tipp von Udo) Für das Mittagessen nehmen wir immer einen billigen Grill (für unter 10 €) mit, auf dem man schnell einige kulinarische Hochgenüsse zaubern kann. Am Grill schmecken meiner Meinung nach in Butter gebratene Hechtkoteletts mit Meerrettich am besten. Feuer immer mit Wasser komplett löschen - Waldbrandgefahr. Genügend Müllbeutel mitnehmen, wir lassen schliesslich nichts in der Natur zurück!
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